Rezension zu „Verloren ohne dich“ von Jana Martens

Vorab möchte ich erwähnen, dass ich dieses Buch als Rezensionsexemplar über das Bloggerportal vom Bookshouse Verlag erhalten habe (Danke dafür). Diese Rezension erfolgt jedoch ohne jegliche Beeinflussung.

 

Autor: Jana Martens
Buchtitel: Verloren ohne dich

Erscheinungsdatum: 10. Dezember 2014
Seiten:  293 Seiten
ISBN: 978-9963526697

 

Klapptext:

Lucas wird nach dem tödlichen Autounfall seiner Eltern von der Familie Patton adoptiert, doch Liebe und Anerkennung bleiben für ihn Fremdwörter. Inzwischen ist er achtzehn Jahre alt und wird als kostenlose Arbeitskraft missbraucht. Sein Adoptivvater schlägt ihn grundlos, seine Adoptivmutter schikaniert ihn, wo sie nur kann.
Eines Tages tritt der freche Nachbarssohn Ben in sein Leben und Lucas’ Welt steht plötzlich Kopf. Die beiden werden Freunde und endlich scheint sein trostloses Dasein einen Sinn zu ergeben. Ben zeigt Lucas, dass das Leben nicht nur aus Arbeit besteht, vor allem aber, was Freundschaft wirklich bedeutet. Unerwartet spielen ihre Gefühle füreinander verrückt und sie verlieben sich Hals über Kopf ineinander. Eine zarte und gleichsam leidenschaftliche Liebe entbrennt, doch sie wird durch ein Netz aus Lügen auf eine harte Probe gestellt.

 

Meine Meinung:

Dieses Buch hat mich wirklich positiv überrascht. Ich hatte leichte Unterhaltung erwartet, doch diese Geschichte besitzt mehr Tiefgang als man auf den ersten Blick vermuten würde.

Die Protagonisten sind authentisch gestaltet und nehmen auf eine echte Gefühlsachterbahn mit, da man mit Lucas richtig mitleidet. Gerade die Gegensätzlichkeit der beiden sorgte dafür, dass die Geschichte mich so richtig mitgenommen hat.

Die Schreibweise der Autorin ist sehr fesselnd. Es gelingt ihr wirklich gut zu zeigen, welche Abgründe sich bei manchen Familien hinter den so toll aussehenden Fassaden verbergen.

 

Fazit:

Ich kann jedem, der sich von Gay Romance nicht abschrecken lässt, nur empfehlen einen Blick zu riskieren.

5 von 5 Büchern

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