Rezension zu „Und du bist nicht zurückgekommen“ von Marceline Loridan-Ivens

Zu Beginn des Buches ist man taub. Man ist auf das Schlimmste eingestellt, da man schon aus dem Schulunterricht kennt, was in Ausschwitz geschehen ist. Man hat sich schon für die Schrecken eines Zeitzeugnisses gewappnet – zumindest dachte ich das.

Den ersten Abschnitt über das Lager habe ich noch völlig emotionslos gelesen. Zu viele ähnliche Berichte kennt man. Doch die Erzählung dessen, was Marceline erlebt und gedacht hat, als sie das Vernichtungslager verließ, sorgte dafür, dass ich mehr als einmal Tränen…

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